Warum heißt der Teddybär eigentlich Teddybär?

Teddybär oder Teddy – auf Teddy4You verkaufen wir Kuscheltiere mit Namen und viele andere schöne Produkte, die mit Namen bestickt werden. Ganz unserem Namen entsprechend ist aber mit Abstand das beliebteste Produkt der Teddy mit Namen. Doch warum heißen Teddybären eigentlich so? Und seit wann gibt es sie? Diese beiden Fragen wollen in den folgenden Zeilen beantworten.

Der erste Teddybär stammt aus Deutschland

Der erste Plüschbär mit beweglichen Armen und Beinen wurde im Jahr 1902 hergestellt und wurde in Giengen an der Brenz gefertigt. Geschaffen hat ihn Richard Steiff, ein Neffe der berühmten Spielzeugherstellerin Margarete Steiff. Dieser hörte auf den unspektakulären Namen Modell 55PB, weil er eine Größe von 55 Zentimetern besaß. Im folgenden Jahr wurde das Kuscheltier in die USA verschickt, doch leider fand es dort keinen Anklang bei dem Kunden, der es bestellt hatte. Also schickte er den Plüschbären wieder zurück.

Auf einer Messe verkauft

Zurück in Deutschland angekommen nahm ihn Margarete Steiff mit auf eine Messe nach Leipzig. Dort entdeckte ihn ein amerikanischer Vertreter, der – wie es kolportiert wird – noch ein Mitbringsel für zuhause benötigte und den Bären quasi in letzter Minute kaufte. Aber auch dort fand der Bär bei der oder dem Beschenkten keinen Gefallen und landete schließlich im Schaufenster eines Geschäftes.

Einzug beim Präsidenten

In diesem Schaufenster entdeckte den Bären schließlich ein Sekretär des damaligen US-Präsidenten Theodore Roosevelt, der ein leidenschaftlicher Bärenjäger war. Der Sekretär kaufte den Bären und ließ ihn als Dekoration auf der Geburtstagstafel der Tochter des Präsidenten Platz nehmen. Diese wiederum fand großen Gefallen an dem Plüschtier und gab ihm den Spitznamen des Vaters: Teddy.

Das Modell 55PB

Das Modell 55PB ist einem echten Braunbären nachempfunden worden, der damals im Stuttgarter Nill’schen Garten lebte. Das Spielzeug wurde 3000mal verkauft, doch leider gibt es heute keine erhaltenen Exemplare dieser Tiere mehr. Aktuell gibt es allerdings eine Nachbildung des ersten Teddys im Steiffmuseum in Giengen zu sehen. Bereits 1904 stellte das Unternehmen Steiff ein Nachfolgemodell des Bären auf der Weltausstellung in St. Louis vor, und noch im selben Jahr verkaufte sich dieser Bär 12.000mal. Dafür erhielten Margarete und Richard Steiff als besondere Auszeichnung eine Goldmedaille. Bis heute zählen die Teddybären im Haus Steiff zu den am häufigsten verkauften Spielzeugen, und über die Jahre hat es viele Nachahmer gegeben, die ebenfalls Teddybären produzieren.

Ein Freund und Beschützer

Genau wie andere Kuscheltiere empfinden viele kleine Kinder den Teddybären als Freund und Beschützer. Sie nehmen ihn als lebendiges Wesen wahr, das es zu beschützen gilt, welches aber auch selbst Trost spendet und Geborgenheit bietet. So darf er bei den meisten Kindern nicht fehlen, wenn diese erstmals außerhalb des Elternhauses übernachten. Erwachsene fühlen sich nicht selten an ihre eigene Kindheit erinnert, wenn sie einen Teddybären sehen. Oder es gibt Sammler, die es auf besonders teure oder seltene Bären abgesehen haben.

Der Kult geht weiter

Auch heute noch sind Teddybären beliebte Spielzeuge und führen die Liste der beliebtesten Kuscheltiere an. Es gibt sie in verschiedensten Größen, und es lassen sich von ihnen neben Braunbären auch Grizzlybären sowie Eis- als auch Koalabären finden. Trotz immer ständig neuer auf den Markt strömender Spielzeuge bleibt der Teddybär ein beliebter Klassiker, den es wohl auch noch in einigen Hundert Jahren geben wird.

Der Teddy mit Namen

Eine ganz individuelle Note bekommt ein Teddybär, wenn er mit dem Namen des Kindes versehen wird, dem er gehört. Daher sind solche Teddys mit Namen sehr beliebte Geschenke, etwa zur Geburt. Neben dem Namen wird dann sehr häufig auch das Geburtsdatum auf die Bären gestickt. Aber auch zur Einschulung, zu Weihnachten oder zu Ostern kann solch ein Bär ein tolles Geschenk sein. Im Onlineshop von Teddy4you lassen sich Bären in großer Auswahl finden, die dann ganz individuell bestickt werden können. So dürfte für jeden Geschmack das passende Exemplar dabei sein.

Photo by Library of Congress on Unsplash

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